Cowboyhessen

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     Berühmte Indianerinnen

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Selige Katharina
Tekakwitha



                                                                         Die erste selige Indianerin

                                                                    Biografie aus dem Taschenbuch
                                                                                 "Superfrauen"
                                                                               von Ernst Probst 

Als erste Indianerin, die selig gesprochen wurde, ging Katharina Tekakwitha (1656–1680), eigentlich Katerí Tekakwitha, in die Geschichte der katholischen Kirche ein. Die tugendhafte junge Frau vom wildesten und grausamsten Stamm der Irokesen, den Mohawks, ließ sich nicht von ihrem christlichen Glauben abbringen. Nach ihrem frühen Tod nannte man sie die „Lilie der Mohawks“. Ihr Gedenktag ist der 17. April.


                              Pocahontas

                                                                           Die Indianerprinzessin
                                                                                    aus Virginia



Biografie aus dem Taschenbuch
 
"Superfrauen"
    von Ernst Probst

Als Nordamerikas berühmteste Indianerin gilt die Häuptlingstochter Pocahontas (1595–1617) aus Virginia. Ihr Vater Powhatan (1531–1618) mit dem indianischen Namen Wahunsonacook war der Begründer der Powhatan-Konföderation, einer Allianz von 128 Dörfern der Algonkinstämme Virginas. Seine Tochter hieß eigentlich Matoaka, Pocahontas („kleine Übermütige“) lautete nur ihr Spitzname.


                        Mary Bosomworth

                                                               Creek-Indianerin und Dolmetscherin



Biografie aus dem Taschenbuch
 
"Superfrauen"
    von Ernst Probst


Mary Bosomworth (Maria Busenwert) war eine Creek-Indianerin. Der Name Creek fußt auf dem heutigen Ocmulgee-Fluss, der früher Ocheese Creek hieß. Die Creek lebten im Gebiet des amerikanischen Bundesstaates Alabama.

Dank ihres ausgezeichneten Englisch konnte Mary Bosomworth dem Gouverneur von Georgia, Oglethorpe, als Dolmetscherin dienen. Mary war in dritter Ehe mit Reverend Bosomworth verheiratet. Sìe ist auch unter den Namen Mary Musgrove und Mary Mathews bekannt.



                               Mohongo

                                                                  Frau eines Sachems der Osage




Biografie aus dem Taschenbuch
"Superfrauen"
    von Ernst Probst
Mohongo (Mo-hon-go) war die Ehefrau des Sachems Kihegashugah der Osage,
einer westlichen Gruppe der Sioux-Indianer.


                             Queen Anne

                                                                    Sachem des Pamunkey-Volkes




Biografie aus dem Taschenbuch
 
"Superfrauen"
    von Ernst Probst

Queen Anne war der weibliche Sachem des Pamunkey-Volkes. Als Sachem bezeichnete man einen vom Volk gewählten Anführer, der nach dem Willen der Mehrheit handeln musste. Solche Sachems anstelle von Häuptlingen gab es bei den politisch hochentwickelten Gesellschaften der Indianer des Nordostens und Südostens in Nordamerika. Queen Anne starb im Jahre 1715.


                              Hado Milly

                                                              Tochter eines Häuptlings der Seminolen


         

Biografie aus dem Taschenbuch
 
"Superfrauen"
    von Ernst Probst 

Hado Milly war die Tochter eines Häuptlings der stolzen und hochgebildeten Semilonen.
Das Wort Seminolen ist von dem spanischen Begriff "Cimarron"(Wild)abgeleitet.



Sacajawea
Die indianische Volksheldin

Biografie aus dem Taschenbuch
"Superfrauen 1 - Geschichte"
von Ernst Probst


   

Biografie aus dem Taschenbuch
 
"Superfrauen"
    von Ernst Probst

Die berühmteste weibliche Teilnehmerin an der legendären Lewis-und-Clark-Expedition von 1804 bis 1806, die den fernen Wilden Westen erschloss, war die Shoshonen-Indianerin Sacajawea (1787–1884), nach anderer Schreibweise auch Sacagawea oder Sakakawea. Durch die Berichte über dieses Unternehmen wurde sie zu einer wahren Volksheldin und beliebten indianischen Folklorefigur.

Sacajawea kam 1787 als Tochter eines Shoshonen-Häuptlings zur Welt. Der Begriff „Sho-Sho-ni“ bedeutete bei den Nachbarstämmen soviel wie „Grashüttenbewohner“. Die von den Weißen geprägte Bezeichnung „Snake“ („Schlangen“) für die Shoshonen hat nichts mit Reptilien zu tun, sondern bezog sich auf die „Schlangenlinien“ ihrer Zeichensprache, mit der sie sich selbst meinten.

Der Name Sacajawea heißt entweder „Vogelfrau“ oder „Die Frau, die das Kanu zu Wasser bringt“.




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